Aktuelles

Entscheid des Bundesgerichts in der Schweiz: „Ehren“-Mord ist auch in rechtlicher Hinsicht Mord

TERRE DES FEMMES begrüßt die Entscheidung in der Schweiz: Die Tötung eines Menschen aus Gründen der Familienehre ist nun auch in rechtlicher Hinsicht Mord. Der Entscheid des Bundesgerichts war im Mai gefallen, nachdem ein Gericht in Bern in einem Einzelfall wegen versuchter Anstiftung zum Mord verurteilt hatte. Laut dem Urteil des Bundesgerichts ist diese Einzelfallentscheidung nun rechtskräftig und „Ehren“-Morde sind auch grundsätzlich als Tatbestand Mord zu qualifizieren.

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PAPATYA richtet Koordinationsstelle gegen Verschleppung ein

Seit dem ersten Mai gibt es eine Koordinierungsstelle gegen Verschleppung, Zurücklassen und Zwangsverheiratung von Mädchen und jungen Frauen im Herkunftsland der Eltern. PAPATYA hat diese mit Hilfe einer dreijährigen Aktion-Mensch-Finanzierung in ihren Räumen eingerichtet, um Bedrohten und Betroffenen eine Anlaufstelle zu bieten.

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Leitfaden zu Gefahren im Umgang mit Kommunikationsmedien

Die evangelische Gesellschaft Stuttgart (eva) hat in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg 2013 einen „Leitfaden zu Gefahren im Umgang mit Kommunikationsmedien und daraus abgeleitete Sicherheitshinweise zum Thema Anonymität“ erarbeitet. Dieser richtet sich an professionelle Fachkräfte, die mit jungen Migrantinnen zusammenarbeiten, welche von Gewalt im Namen der Ehre und/oder Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind.

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Brückenbenennung nach „Ehren“-Mordopfer Hatun Sürücü beschlossen

Nach jahrelangem Engagement feiert TERRE DES FEMMES einen großen Erfolg: Am 18. Juni nahm die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg den Antrag an, eine Brücke nach Hatun Sürücü zu benennen.

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Gewerkschaft der Polizei organisierte eine Konferenz zum Thema „Ehrensache(n) – Ehrenmord und Zwangsehe“

Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der „Kriminalpolizei“, der Quartalszeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (GdP), organisierte die GdP am 15. Mai 2013 eine Redaktionskonferenz in der Rheinland-Pfälzischen Landesvertretung in Berlin. Rund 80 Teilnehmende aus dem Kreis der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Zeitschrift waren aus dem ganzen Bundesgebiet gekommen, um sich Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ehrensache(n) – Ehrenmord und Zwangsehe“ anzuhören.

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Einladung zur Pressekonferenz von HEROES am 11.04.2013 in Berlin

Die HEROES laden im Rahmen ihres Fachtags „Verantwortung für Veränderung“ zu einer Pressekonferenz im Rathaus Kreuzberg ein. Bei den HEROES setzen sich junge Männer mit familiären Einwanderungsgeschichten aus der Türkei, Libanon oder Kosovo für Frauenrechte und gegen Unterdrückung im Namen der Ehre ein. Auf der Pressekonferenz erfahren Sie mehr darüber, wie sie es mit ihrem kleinen Projekt HEROES in Neukölln geschafft haben, eine bundesweite Bewegung in Gang zu setzen. Sie setzt sich innerhalb der Communities, für die Ehre eine hohe Bedeutung hat, für Gleichberechtigung und ein selbstbestimmtes Leben ein. Die HEROESfamily, die bundesweit 10 Gruppen umfasst, wird vorgestellt.

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Einladung zur Fachtagung von "HEROES® - Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre" vom 11.-12.04.2013 in Berlin

Unter dem Titel „Verantwortung für Veränderung: „Wenn man will, dass sich was ändert, muss man selbst was machen – und so’ ne Typen sind wir“ “ laden „Heroes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ zu einer 2-tägigen Fachtagung ein. Zum einen wird das Projekt vorgestellt, zum anderen werden Vorträge zu spannenden Themen wie „Neue Mannsbilder“ und „Was ist Ehre?“ gehalten.

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Einladung zur Lesung von Fatma B. über ihre Flucht vor einer Zwangsverheiratung am 07.03.2013 in Niederkassel

Zum Internationalen Weltfrauentag berichtet Sonja Fatma Bläser, wie sie einem von Gewalt geprägten Leben entflohen ist. Die Publizistin, Moderatorin und Referentin wurde in einem kurdischen Dorf in der Türkei geboren. Im Alter von 19 Jahren floh sie vor der Zwangsheirat.

Ihre Erlebnisse hat Bläser in der Autobiografie "Hennamond" beschrieben. Aus ihrem Buch wird sie vorlesen und außerdem von ihrer Arbeit berichten, die der von ihr gegründete Verein "Hennamond" für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund leistet, die von Gewalt bedroht sind. Im Anschluss kann offen diskutiert werden.

Zeit: Donnerstag, 07.03.2013, ab 19 Uhr
Ort: Bücherei Lülsdorf, Auf dem Pemel 23, 53859 Niederkassel (Lülsdorf)

Einladung zum Workshop "Selbstbestimmungsrecht junger Migrantinnen - gegen Zwangsverheiratung und andere familiäre Gewalt. Mädchen und junge Frauen im Spannungsfeld zwischen Familie und Selbstbestimmung"

am 15.03.2013 in Köln

Zwangsverheiratung und andere Formen von körperlicher und psychischer Gewalt wie Kontrolle und Einschränkungen bei der Auswahl von Freundschaften, Ausgangsverbot, Zwang zur Jungfräulichkeit u. ä. ist keine private und familiäre Angelegenheit. Sie basieren auf traditionellen patriarchalen Strukturen, die durch gesellschaftliche Diskriminierung und soziale sowie wirtschaftliche Benachteiligung verstärkt werden.

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