Aktuelles

LehrerInnenfortbildungen in Berlin zum Thema Zwangsverheiratung

Foto: © auremar - fotolia.comTERRE DES FEMMES bietet in diesem Jahr in Berlin von April bis Oktober zehn Fortbildungen zum Thema Zwangsverheiratung an und geht in die Berliner Schulen, um aufzuklären und zu beraten. Weiterhin bieten wir spezielle Beratung für Lehrkräfte und SchulsozialarbeiterInnen an und führen Supervision/Fallberatung für Fachkräfte durch.

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„Mein Herz gehört mir“ – Aufklärungskampagne zu Zwangsheirat anlässlich des „Internationalen Mädchentages“ am 11. Oktober

Aufkleber PostkarteUnter dem Motto „Mein Herz gehört mir“ startet TERRE DES FEMMES eine Aktion gegen Zwangsheirat an Berliner Schulen.

Ziel der Aktion ist es, SchülerInnen zu dem Thema Zwangsverheiratung zu sensibilisieren. Betroffene SchülerInnen können sich über Hilfsangebote informieren und sich beraten lassen. Die Aktion wird von Oktober 2013 bis Januar 2014 durchgeführt.

Im Rahmen der Aktion werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt.

So wird an Berliner Lehrkräfte und SchulsozialarbeiterInnen ein „Aktionspaket zum Thema Zwangsheirat“ geschickt, welches Aufkleber, Armbänder und Poster mit dem Aufdruck „Mein Herz gehört mir“ enthält und wichtige Tipps und Ideen zur Aufklärungs- und Präventionsarbeit innerhalb des Unterrichts beinhaltet.

Weitere Angebote der Aufklärungsarbeit richten sich an Lehrkräfte und SchulsozialarbeiterInnen. Diese können kostenlos an einer Fortbildung und/oder Supervision teilnehmen und sich in einer extra eingerichteten Sprechstunde beraten lassen (auf Anfrage vor Ort).

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Einladung zum öffentlichen Workshop der FUMA (Fachberatungsstelle NRW) zum Thema Zwangsheirat am 13. November 2013 in Essen

Die langjährigen Erfahrungen der „Fachberatungsstelle gegen Zwangsheirat“ (im Mädchenhaus Bielefeld e.V.) zeigen, dass das Thema Zwangsheirat facettenreich sein kann. Diese Vielfältigkeit der Beratungsarbeit wird in der Fortbildung anhand eines theoretischen und eines praktischen Teils vorgestellt.

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Weitere Urteile in „Ehren“-Mordprozessen verkündet

Am Montag, den 15. Juli 2013 gab die Staatsanwaltschaft Detmold in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Mutter von Arzu Özmen mit Strafbefehl vom 19. Juni 2013 wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt wurde, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung.

Ebenfalls am 15. Juli 2013 wurden weitere Urteile im „Ehren“-Mordfall Iptehal Al-Zein verkündet. Die junge Libanesin Iptehal war im August 2008 auf einem Parkplatz der Autobahn 45 durch Kopfschüsse getötet worden. Ihr Onkel bekam lebenslänglich wegen Mordes, der Bruder eine Jugendstrafe von sechseinhalb Jahren.

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"Zwangsverheiratung erkennen – richtig handeln“: Workshops für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden in Baden-Württemberg

TERRE DES FEMMES bietet ab September 2013 bis Februar 2014 erneut insgesamt zehn kostenlose Fortbildungen für BehördenmitarbeiterInnen zum Thema „Gewalt im Namen der Ehre/ Zwangsverheiratung“ an. Bereits in den Jahren 2010 bis 2012 führte TERRE DES FEMMES diese  vielfach nachgefragte Workshop-Reihe mit jeweils zehn Veranstaltungsterminen in unterschiedlichen Städten Baden-Württembergs durch. Gefördert werden diese Veranstaltungen vom Ministerium für Integration des Landes Baden-Württemberg.

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Entscheid des Bundesgerichts in der Schweiz: „Ehren“-Mord ist auch in rechtlicher Hinsicht Mord

TERRE DES FEMMES begrüßt die Entscheidung in der Schweiz: Die Tötung eines Menschen aus Gründen der Familienehre ist nun auch in rechtlicher Hinsicht Mord. Der Entscheid des Bundesgerichts war im Mai gefallen, nachdem ein Gericht in Bern in einem Einzelfall wegen versuchter Anstiftung zum Mord verurteilt hatte. Laut dem Urteil des Bundesgerichts ist diese Einzelfallentscheidung nun rechtskräftig und „Ehren“-Morde sind auch grundsätzlich als Tatbestand Mord zu qualifizieren.

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PAPATYA richtet Koordinationsstelle gegen Verschleppung ein

Seit dem ersten Mai gibt es eine Koordinierungsstelle gegen Verschleppung, Zurücklassen und Zwangsverheiratung von Mädchen und jungen Frauen im Herkunftsland der Eltern. PAPATYA hat diese mit Hilfe einer dreijährigen Aktion-Mensch-Finanzierung in ihren Räumen eingerichtet, um Bedrohten und Betroffenen eine Anlaufstelle zu bieten.

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Leitfaden zu Gefahren im Umgang mit Kommunikationsmedien

Die evangelische Gesellschaft Stuttgart (eva) hat in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg 2013 einen „Leitfaden zu Gefahren im Umgang mit Kommunikationsmedien und daraus abgeleitete Sicherheitshinweise zum Thema Anonymität“ erarbeitet. Dieser richtet sich an professionelle Fachkräfte, die mit jungen Migrantinnen zusammenarbeiten, welche von Gewalt im Namen der Ehre und/oder Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind.

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Brückenbenennung nach „Ehren“-Mordopfer Hatun Sürücü beschlossen

Nach jahrelangem Engagement feiert TERRE DES FEMMES einen großen Erfolg: Am 18. Juni nahm die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg den Antrag an, eine Brücke nach Hatun Sürücü zu benennen.

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