Aktuelles

Gewerkschaft der Polizei organisierte eine Konferenz zum Thema „Ehrensache(n) – Ehrenmord und Zwangsehe“

Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der „Kriminalpolizei“, der Quartalszeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (GdP), organisierte die GdP am 15. Mai 2013 eine Redaktionskonferenz in der Rheinland-Pfälzischen Landesvertretung in Berlin. Rund 80 Teilnehmende aus dem Kreis der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Zeitschrift waren aus dem ganzen Bundesgebiet gekommen, um sich Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ehrensache(n) – Ehrenmord und Zwangsehe“ anzuhören.

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Einladung zur Pressekonferenz von HEROES am 11.04.2013 in Berlin

Die HEROES laden im Rahmen ihres Fachtags „Verantwortung für Veränderung“ zu einer Pressekonferenz im Rathaus Kreuzberg ein. Bei den HEROES setzen sich junge Männer mit familiären Einwanderungsgeschichten aus der Türkei, Libanon oder Kosovo für Frauenrechte und gegen Unterdrückung im Namen der Ehre ein. Auf der Pressekonferenz erfahren Sie mehr darüber, wie sie es mit ihrem kleinen Projekt HEROES in Neukölln geschafft haben, eine bundesweite Bewegung in Gang zu setzen. Sie setzt sich innerhalb der Communities, für die Ehre eine hohe Bedeutung hat, für Gleichberechtigung und ein selbstbestimmtes Leben ein. Die HEROESfamily, die bundesweit 10 Gruppen umfasst, wird vorgestellt.

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Einladung zur Fachtagung von "HEROES® - Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre" vom 11.-12.04.2013 in Berlin

Unter dem Titel „Verantwortung für Veränderung: „Wenn man will, dass sich was ändert, muss man selbst was machen – und so’ ne Typen sind wir“ “ laden „Heroes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ zu einer 2-tägigen Fachtagung ein. Zum einen wird das Projekt vorgestellt, zum anderen werden Vorträge zu spannenden Themen wie „Neue Mannsbilder“ und „Was ist Ehre?“ gehalten.

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Einladung zur Lesung von Fatma B. über ihre Flucht vor einer Zwangsverheiratung am 07.03.2013 in Niederkassel

Zum Internationalen Weltfrauentag berichtet Sonja Fatma Bläser, wie sie einem von Gewalt geprägten Leben entflohen ist. Die Publizistin, Moderatorin und Referentin wurde in einem kurdischen Dorf in der Türkei geboren. Im Alter von 19 Jahren floh sie vor der Zwangsheirat.

Ihre Erlebnisse hat Bläser in der Autobiografie "Hennamond" beschrieben. Aus ihrem Buch wird sie vorlesen und außerdem von ihrer Arbeit berichten, die der von ihr gegründete Verein "Hennamond" für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund leistet, die von Gewalt bedroht sind. Im Anschluss kann offen diskutiert werden.

Zeit: Donnerstag, 07.03.2013, ab 19 Uhr
Ort: Bücherei Lülsdorf, Auf dem Pemel 23, 53859 Niederkassel (Lülsdorf)

Einladung zum Workshop "Selbstbestimmungsrecht junger Migrantinnen - gegen Zwangsverheiratung und andere familiäre Gewalt. Mädchen und junge Frauen im Spannungsfeld zwischen Familie und Selbstbestimmung"

am 15.03.2013 in Köln

Zwangsverheiratung und andere Formen von körperlicher und psychischer Gewalt wie Kontrolle und Einschränkungen bei der Auswahl von Freundschaften, Ausgangsverbot, Zwang zur Jungfräulichkeit u. ä. ist keine private und familiäre Angelegenheit. Sie basieren auf traditionellen patriarchalen Strukturen, die durch gesellschaftliche Diskriminierung und soziale sowie wirtschaftliche Benachteiligung verstärkt werden.

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Filmvorführung und Gedankenaustausch „Verlorene Ehre – Der Irrweg der Familie Sürücü!“ am 10.03.2013 in Berlin

Informationen zum Film: Verlorene Ehre – Der Irrweg der Familie Sürücü Sechs Jahre nach dem Mord an Hatun Sürücü versucht eine Dokumentation, die Hintergründe der Tat zu beleuchten. Die beiden rbb-Reporter Matthias Deiß und Jo Goll recherchieren dort, wo es am ehesten Erklärungen gibt: in der Familie. Eine junge Türkin probiert ein selbstbestimmtes Leben. Sie arbeitet und erzieht ein Kind. Sie möchte lieben, wen sie will, und glauben, was sie will, und dabei nicht die Geborgenheit und Anerkennung ihrer Familie verlieren.

Nach dem Film folgt ein Gedankenaustausch mit Matthias Deiß und Jo Goll, sowie Gün Tank, Integrationsbeauftragte Tempelhof-Schöneberg, die Moderation übernimmt Ebru Tasdemir, Radyo Metropol.

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Neue digitale Unterrichtsmappe zum Thema Zwangsheirat

Unterrichtmappe ZwangsheiratTERRE DES FEMMES hat eine digitale Unterrichtsmappe zum Thema Zwangsheirat entwickelt. Die 29-seitige Mappe ist für die Sekundarstufen I und II geeignet. Sie enthält Informationen und didaktische Hilfestellungen für Lehrkräfte. In den Kapiteln „Menschenrechte“ sowie „Familie, Liebe und Partnerschaft“ findet eine behutsame Annäherung an das sensible und oftmals tabuisierte Thema der Zwangsverheiratung statt. Lehrkräfte finden Arbeitsblätter, Spiele und Ideen, wie sich die Jugendlichen im Unterricht mit dieser schweren Menschenrechtsverletzung auseinandersetzen können.

Valentinstag – Wenn Liebe den Tod bedeute

Am 14. Februar zeigen alle Verliebte ihr Glück, Arm in Arm auf der Straße, Händchen haltend im Café. Nur Amira muss ihre große Liebe Ben verstecken. Ihre Familie würde ihn nie akzeptieren. Denn er ist Deutscher, sie stammt aus dem Libanon. Eher würden sie Amira umbringen, das haben sie ihr deutlich gesagt. Amira hat sich deshalb entschlossen, ihre Familie zu verlassen und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen. Dafür braucht sie viel Mut und vor allem professionelle Hilfe!

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Im Kampf gegen Ehrverbrechen nicht nachlassen! Zahlreiche Gedenkveranstaltungen zum 8. Todestag von „Ehren“-Mordopfer Hatun Sürücü

TERRE DES FEMMES gedenkt Hatun Sürücü am 07.02.2013. ©Foto: Silke Morick TERRE DES FEMMES gedenkt Hatun Sürücü am 07.02.2013 © Foto: Silke Morick Am 07.02.2005 wurde die Deutsch-Türkin Hatun Sürücü mit 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen. Sie wollte ein freies und selbstbestimmtes Leben führen und hat damit bewusst gegen die strengen Regeln und tradierten Ehrvorstellungen ihrer Familie verstoßen. Durch den Mord wollte der Täter die Ehre der Familie retten.

Hatun Sürüçüs Schicksal steht für unzählige Mädchen und Frauen, die unter Gewalt im Namen der Ehre leiden. An ihrem 8. Todestag wurde um 11 Uhr von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ein Kranz zum stillen Gedenken an Hatun Sürücü niedergelegt. In ihrer Ansprache vor ca. 50 Anwesenden berichtete Frau Schöttler über das, was Hautn Sürücü alles in ihrem Leben erreicht hat. Sie hat sich aus einer Zwangsehe befreit, versorgte ihren Sohn, machte den Schulabschluss nach und absolvierte erfolgreich eine Ausbildung. All das, so Frau Schöttler, hätte die Familie mit Stolz erfüllen sollen.

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