Aktuelles

Filmvorführung und Gedankenaustausch „Verlorene Ehre – Der Irrweg der Familie Sürücü!“ am 10.03.2013 in Berlin

Informationen zum Film: Verlorene Ehre – Der Irrweg der Familie Sürücü Sechs Jahre nach dem Mord an Hatun Sürücü versucht eine Dokumentation, die Hintergründe der Tat zu beleuchten. Die beiden rbb-Reporter Matthias Deiß und Jo Goll recherchieren dort, wo es am ehesten Erklärungen gibt: in der Familie. Eine junge Türkin probiert ein selbstbestimmtes Leben. Sie arbeitet und erzieht ein Kind. Sie möchte lieben, wen sie will, und glauben, was sie will, und dabei nicht die Geborgenheit und Anerkennung ihrer Familie verlieren.

Nach dem Film folgt ein Gedankenaustausch mit Matthias Deiß und Jo Goll, sowie Gün Tank, Integrationsbeauftragte Tempelhof-Schöneberg, die Moderation übernimmt Ebru Tasdemir, Radyo Metropol.

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Neue digitale Unterrichtsmappe zum Thema Zwangsheirat

Unterrichtmappe ZwangsheiratTERRE DES FEMMES hat eine digitale Unterrichtsmappe zum Thema Zwangsheirat entwickelt. Die 29-seitige Mappe ist für die Sekundarstufen I und II geeignet. Sie enthält Informationen und didaktische Hilfestellungen für Lehrkräfte. In den Kapiteln „Menschenrechte“ sowie „Familie, Liebe und Partnerschaft“ findet eine behutsame Annäherung an das sensible und oftmals tabuisierte Thema der Zwangsverheiratung statt. Lehrkräfte finden Arbeitsblätter, Spiele und Ideen, wie sich die Jugendlichen im Unterricht mit dieser schweren Menschenrechtsverletzung auseinandersetzen können.

Valentinstag – Wenn Liebe den Tod bedeute

Am 14. Februar zeigen alle Verliebte ihr Glück, Arm in Arm auf der Straße, Händchen haltend im Café. Nur Amira muss ihre große Liebe Ben verstecken. Ihre Familie würde ihn nie akzeptieren. Denn er ist Deutscher, sie stammt aus dem Libanon. Eher würden sie Amira umbringen, das haben sie ihr deutlich gesagt. Amira hat sich deshalb entschlossen, ihre Familie zu verlassen und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen. Dafür braucht sie viel Mut und vor allem professionelle Hilfe!

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Im Kampf gegen Ehrverbrechen nicht nachlassen! Zahlreiche Gedenkveranstaltungen zum 8. Todestag von „Ehren“-Mordopfer Hatun Sürücü

TERRE DES FEMMES gedenkt Hatun Sürücü am 07.02.2013. ©Foto: Silke Morick TERRE DES FEMMES gedenkt Hatun Sürücü am 07.02.2013 © Foto: Silke Morick Am 07.02.2005 wurde die Deutsch-Türkin Hatun Sürücü mit 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen. Sie wollte ein freies und selbstbestimmtes Leben führen und hat damit bewusst gegen die strengen Regeln und tradierten Ehrvorstellungen ihrer Familie verstoßen. Durch den Mord wollte der Täter die Ehre der Familie retten.

Hatun Sürüçüs Schicksal steht für unzählige Mädchen und Frauen, die unter Gewalt im Namen der Ehre leiden. An ihrem 8. Todestag wurde um 11 Uhr von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ein Kranz zum stillen Gedenken an Hatun Sürücü niedergelegt. In ihrer Ansprache vor ca. 50 Anwesenden berichtete Frau Schöttler über das, was Hautn Sürücü alles in ihrem Leben erreicht hat. Sie hat sich aus einer Zwangsehe befreit, versorgte ihren Sohn, machte den Schulabschluss nach und absolvierte erfolgreich eine Ausbildung. All das, so Frau Schöttler, hätte die Familie mit Stolz erfüllen sollen.

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Urteil im Prozess gegen Arzu Özmens Vater

Am 04.02.2013 wurde das Urteil gegen Fendi Özmen, den Vater der ermordeten Arzu Özmen, verkündet. Er wurde zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Landgericht Detmold befand den 53-jährigen Fendi Özmen der Beihilfe zum Mord für schuldig.

TERRE DES FEMMES begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Gerichts. Nun wurde auch die Person schuldig gesprochen, die moralisch die Verantwortung an diesem „Ehren“-Mord trägt. TDF befürwortet ebenfalls, dass das Oberlandesgericht Hamm das Gericht angewiesen hat, die Anklage gegen die Mutter von Arzu Ö. wegen Körperverletzung zuzulassen.Arzu war am 01.11.11 von ihren fünf Geschwistern entführt und von ihrem Bruder Osman erschossen worden. Ihr Schicksal hatte große Bestürzung ausgelöst und somit eine Debatte über Fälle so genannter Ehrenmorde in Deutschland angestoßen.

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Filmvorführung und Podiumsdiskussion:“Ich darf nicht…” – Berliner Mädchen auf der Suche nach der eigenen Identität

Die Mädchen- und Frauenabteilung von Türkiyemspor e. V. präsentiert am 04.02.2013 um 18 Uhr in Berlin:

Filmvorführung (18 Uhr): “Verlorene Ehre – Der Irrweg der Familie Sürücü”

Der Film geht den Hintergründe des Mordes an der Deutsch- Kurdin Hatun Sürücü nach, die am 07. Februar 2005 in Berlin von ihrem Bruder erschossen wurde.
Die RBB- Reporter Matthias Deiß und Joachim Goll haben sich Jahre später auf die Spurensuche gemacht und Hatun Sürücüs Leben nachkonstruiert. Hatun wuchs mit ihren Geschwistern mitten in Kreuzberg, in einer traditionell muslimischen Familie auf. Die Reporter befragten mehrmals Hatuns Bruder Ayhan, der mittlerweile seit sechs Jahren inhaftiert ist, sie trafen den großen Bruder Mutlu in Istanbul und besuchten Verwandte der Familie Sürücü im armen Ostanatolien.

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TERRE DES FEMMES-Forderungskatalog überarbeitet

Der umfassende Forderungskatalog zum Thema Gewalt im Namen der Ehre und Zwangsverheiratung von TERRE DES FEMMES, der sich an die Politik auf Bundes- und Landesebene richtet, wurde komplett neu überarbeitet. Der Katalog kann unter www.frauenrechte.de abgerufen werden.

Frauenhochschulwoche des AStA der Uni Hamburg vom 26. – 30.11.2012

Auch in diesem Jahr veranstaltet der AStA eine Frauenhochschulwoche, um das Thema Frauen und deren Benachteiligung in der Gesellschaft auf den Campus und ins Bewusstsein aller zu tragen. Die Woche dient der Aufklärung und soll allen Studierenden und Mitgliedern der Universität die Möglichkeit geben, sich mit den Themen Gender, Sexismus und Diskriminierung zu beschäftigen und stellt gleichzeitig eine Plattform zum Austausch dar.

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Einladung zum öffentlichen Workshop von den "HEROES® - Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre" am 12.12.2012 um 18 Uhr in Berlin

Der Workshop will für den Einsatz der Heroes in Schulen werben. Junge Migranten werden von Heroes-Gruppenleitern/-innen mindestens sechs Monate zuvor intensiv ausgebildet. In einem zweiten Schritt gehen die Jungen als Vorbilder/Heroes in Schulen, Ausbildungsstätten oder Jugendtreffs und bieten den im Programm erarbeiteten Peer-Workshop für Jungen und Mädchen an. Durch szenisches Rollenspiel und die Diskussion werden andere Jugendliche zum Nachdenken über tradierte Geschlechterrollen und -bilder angeregt und aufgefordert.

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Beratungsstellenfinder
Banner für das Jugendportal Zwangsheirat

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