Aktuelles

Urteil im Prozess gegen Arzu Özmens Vater

Am 04.02.2013 wurde das Urteil gegen Fendi Özmen, den Vater der ermordeten Arzu Özmen, verkündet. Er wurde zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Landgericht Detmold befand den 53-jährigen Fendi Özmen der Beihilfe zum Mord für schuldig.

TERRE DES FEMMES begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Gerichts. Nun wurde auch die Person schuldig gesprochen, die moralisch die Verantwortung an diesem „Ehren“-Mord trägt. TDF befürwortet ebenfalls, dass das Oberlandesgericht Hamm das Gericht angewiesen hat, die Anklage gegen die Mutter von Arzu Ö. wegen Körperverletzung zuzulassen.Arzu war am 01.11.11 von ihren fünf Geschwistern entführt und von ihrem Bruder Osman erschossen worden. Ihr Schicksal hatte große Bestürzung ausgelöst und somit eine Debatte über Fälle so genannter Ehrenmorde in Deutschland angestoßen.

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Filmvorführung und Podiumsdiskussion:“Ich darf nicht…” – Berliner Mädchen auf der Suche nach der eigenen Identität

Die Mädchen- und Frauenabteilung von Türkiyemspor e. V. präsentiert am 04.02.2013 um 18 Uhr in Berlin:

Filmvorführung (18 Uhr): “Verlorene Ehre – Der Irrweg der Familie Sürücü”

Der Film geht den Hintergründe des Mordes an der Deutsch- Kurdin Hatun Sürücü nach, die am 07. Februar 2005 in Berlin von ihrem Bruder erschossen wurde.
Die RBB- Reporter Matthias Deiß und Joachim Goll haben sich Jahre später auf die Spurensuche gemacht und Hatun Sürücüs Leben nachkonstruiert. Hatun wuchs mit ihren Geschwistern mitten in Kreuzberg, in einer traditionell muslimischen Familie auf. Die Reporter befragten mehrmals Hatuns Bruder Ayhan, der mittlerweile seit sechs Jahren inhaftiert ist, sie trafen den großen Bruder Mutlu in Istanbul und besuchten Verwandte der Familie Sürücü im armen Ostanatolien.

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TERRE DES FEMMES-Forderungskatalog überarbeitet

Der umfassende Forderungskatalog zum Thema Gewalt im Namen der Ehre und Zwangsverheiratung von TERRE DES FEMMES, der sich an die Politik auf Bundes- und Landesebene richtet, wurde komplett neu überarbeitet. Der Katalog kann unter www.frauenrechte.de abgerufen werden.

Frauenhochschulwoche des AStA der Uni Hamburg vom 26. – 30.11.2012

Auch in diesem Jahr veranstaltet der AStA eine Frauenhochschulwoche, um das Thema Frauen und deren Benachteiligung in der Gesellschaft auf den Campus und ins Bewusstsein aller zu tragen. Die Woche dient der Aufklärung und soll allen Studierenden und Mitgliedern der Universität die Möglichkeit geben, sich mit den Themen Gender, Sexismus und Diskriminierung zu beschäftigen und stellt gleichzeitig eine Plattform zum Austausch dar.

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Einladung zum öffentlichen Workshop von den "HEROES® - Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre" am 12.12.2012 um 18 Uhr in Berlin

Der Workshop will für den Einsatz der Heroes in Schulen werben. Junge Migranten werden von Heroes-Gruppenleitern/-innen mindestens sechs Monate zuvor intensiv ausgebildet. In einem zweiten Schritt gehen die Jungen als Vorbilder/Heroes in Schulen, Ausbildungsstätten oder Jugendtreffs und bieten den im Programm erarbeiteten Peer-Workshop für Jungen und Mädchen an. Durch szenisches Rollenspiel und die Diskussion werden andere Jugendliche zum Nachdenken über tradierte Geschlechterrollen und -bilder angeregt und aufgefordert.

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Neue Plattform gegen Zwangsheirat von TERRE DES FEMMES Schweiz

TERRE DES FEMMES Schweiz präsentiert die komplett überarbeitete Website „Plattform gegen Zwangsheirat“. Diese richtet sich an Fachpersonen und Betroffene und vereint Praxiserfahrungen mit fundierter Expertise. Materialien aus der Prävention und Schulung gehören ebenso zum Angebot wie Hintergrundinformationen, nützliche Adressen zu Fachstellen und Hilfsangeboten sowie ein e-Newsletter auf Deutsch und Französisch.

Fernsehtipp: "Nader und Simin - eine Trennung" beim Bayerischen Fernsehen (BR) am 01.11.2012

Nader und Simin wollen sich scheiden lassen, da Simin (Leila Hatami) den Iran verlassen möchte, doch Nader (Peyman Moadi) seinen Vater nicht zurücklassen will. Bis das Sorgerecht geklärt ist, muss Nader allein für seinen an Alzheimer erkrankten Vater sorgen. Da er dies neben seinem Job und der Erziehung seiner Tochter nicht allein bewältigen kann, holt er sich die Pflegerin Razieh (Sareh Bayat) zur Hilfe.

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Einladung zur Filmvorführung und Diskussion „Eine Frage der Ehre?!“ am 29.10.2012 in Berlin

2005 wird die 23jährige Hatun Sürücü in Berlin-Tempelhof mit mehreren Schüssen von ihrem Bruder ermordet. Das Motiv der Tat war die angeblich durch den Lebensstil Sürücüs verlorene Ehre der Familie. Dieser "Ehren"-Mord löste damals eine intensive Debatte über Integrationspolitik und -defizite im Einwanderungsland Deutschland aus.

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Einladung zum Vortrag von Dr. Norma Driever „Verbrechen im Namen der Ehre. Ursachen und Fakten in Deutschland.“ am 06.11.2012 in Paderborn

Jährlich werden tausende Mädchen und Frauen im Namen der Ehre von ihrer eigenen Familie ermordet. Der Grund: Sie haben sich nicht gemäß ihrer traditionellen Rolle als Frau und Mutter verhalten und somit die Ehre des Mannes bzw. der gesamten Familie verletzt. Auch Unterdrückung, Zwangsheirat und Verstoßung von Mädchen und Frauen sind in patriarchalischen Gesellschaften aufgrund der Ehrvorstellung weit verbreitet – und das nicht nur in Ländern außerhalb der westlichen Welt.

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