Aktuelles

Einladung zum Multiplikatorinnen-Workshop "Selbstbestimmungsrechte junger Migrantinnen - gegen Zwangsverheiratung und andere familiäre Gewalt“ am 19.10.2012 in Köln

Zwangsverheiratung und andere Formen von körperlicher und psychischer Gewalt wie Kontrolle und Einschränkungen bei der Auswahl von Freundschaften, Ausgangsverbot, Zwang zur Jungfräulichkeit u. ä. ist keine private und familiäre Angelegenheit. Sie basieren auf traditionellen patriarchalen Strukturen, die durch gesellschaftliche Diskriminierung und soziale sowie wirtschaftliche Benachteiligung verstärkt werden.

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Einladung zur Internationalen Fachkonferenz „Homosexualität im Kontext der Zwangsheirat“ am 19.10.12 in Hannover

Die Fachkonferenz richtet sich an Fachkräfte und Professionelle, die im Beratungsbereich Zwangsheirat / Homosexualität tätig sind. Die Situation der Betroffenen, Maßnahmen und rechtliche Grundlagen im Ländervergleich Deutschland, Schweiz, England und der Türkei sollen verdeutlicht werden. Bestehende Hilfs- und Handlungsangebote sollen erläutert, eine Erweiterung und Verbesserung der Beratungskompetenzen und Handlungswerkzeuge von Beratungspersonal angestrebt werden.

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TERRE DES FEMMES schult BehördenmitarbeiterInnen in Baden-Württemberg zum Thema Zwangsverheiratung

Mit Unterstützung des Ministeriums für Integration Baden-Württemberg führt TERRE DES FEMMES ab Juni 2012 die erfolgreiche begonnene Reihe von Workshops für MitarbeiterInnen unterschiedlicher Behörden zum Thema Zwangsverheiratung fort.

Auch in Deutschland sind Mädchen und junge Frauen von Zwangsverheiratung bedroht und betroffen. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend belegt, dass allein im Jahr 2008 insgesamt 3.443 Personen wegen Zwangsverheiratung Rat und Hilfe suchten.

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TERRE DES FEMMES-Kreativwettbewerb für Jugendliche zum Thema Zwangsheirat ist entschieden: Bekanntgabe der GewinnerInnen im Rahmen der Preisverleihung am 11. Oktober 2012

TERRE DES FEMMES hatte Anfang Mai unter dem Motto „Zeig uns Deine SUPERHELDIN!“ einen Kreativwettbewerb für Jugendliche zur Gestaltung eines Aufklebers gestartet, um diese sowie Lehrkräfte gezielt zum Thema Zwangsheirat zu sensibilisieren. Damit reagierte TDF auf die alarmierenden Ergebnisse der ersten bundesweiten Studie zu Zwangsverheiratung in Deutschland vom Bundesfamilienministerium, die 2011 veröffentlicht wurde.

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TERRE DES FEMMES gratuliert dem Mädchenhaus Bielefeld zum fünfjährigen Jubiläum der Fachberatungsstelle gegen Zwangsheirat!

Das Mädchenhaus Bielefeld betreibt seit fünf Jahren die Fachberatungsstelle gegen Zwangsheirat für Nordrhein-Westfalen. Bisher konnte in knapp 900 Fällen im Kontext Zwangsheirat beraten werden. 87% waren Mädchen oder junge Frauen und 13% junge Männer. Etwa 70% der KlientInnen kommen aus Nordrhein-Westfalen, 30% verteilen sich auf alle anderen Bundesländer.

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Interview mit dem Psychologen Jan Ilhan Kizilhan zum Thema "Gewalt im Namen der Ehre - Männer: Täter und Opfer"

Prof. Dr. Jan Ilhan Kizilhan ist ein gefragter Experte zum Thema "Ehren"-Morde.

Zu seinen Veröffentlichungen zu dem Thema gehören die Studie „Sozialisation und Überzeugungen bei sogenannten Ehrenmördern“ (2011) und seine Untersuchung „'Ehrenmorde'. Der unmögliche Versuch einer Erklärung“ (2006).

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Einladung zum öffentlichen Workshop von HEROES gegen Unterdrückung im Namen der Ehre und für Gleichberechtigung am 07.06.2012 im Rathaus Kreuzberg

HEROES – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre ist ein Jungenprojekt vom Strohhalm e.V. und engagiert sich seit 2007 in Berlin-Neukölln für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Respekt und Toleranz.

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Urteilsverkündung: „Ehren“- Mord an Arzu Özmen

Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES, bei der Mahnwache für Arzu Özmen, Foto: Seda Hagemann, Lippische LandeszeitungIrmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES, bei der Mahnwache für Arzu Özmen,
Foto: Seda Hagemann,
Lippische Landeszeitung
Am Mittwoch, den 16. Mai 2012 wurden die Urteile im Fall Arzu Özmen verkündet. Von den fünf Geschwistern wurde Osman Özmen wegen Mordes zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Sirin und Kirer Özmen bekamen zehn Jahre wegen Beihilfe zum Mord, Kemal und Elvis Özmen fünf Jahre und sechs Monate. Der Richter sprach von einem sogenannten Ehrenmord.

TERRE DES FEMMES begrüßt ausdrücklich die Verurteilung wegen Mordes bzw. Beihilfe zum Mord. Die Darstellungen der Angeklagten, es habe sich um eine Tat im Affekt gehandelt, waren nicht glaubwürdig. Das Urteil macht ebenfalls deutlich, dass „Ehren“-Morde in der Regel gemeinschaftlich beschlossen, zumindest stillschweigend von der Familie gebilligt werden. Daher ist es folgerichtig, dass alle fünf Angeklagten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden.

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„Ehren“-Mord an Morsal Obeidi jährt sich zum vierten Mal

Am 15. Mai 2008 wurde die Deutsch-Afghanin Morsal Obeidi in Hamburg im Alter von nur 16 Jahren von ihrem eigenen Bruder mit mehr als 20 Messerstichen ermordet. Als Grund für die Tötung gab er an, dass sich Morsal „von der Familie abgewandt“ habe. Sie wollte wie jedes andere Mädchen ihres Alters sein: Sie wollte sich hübsch anziehen, sich schminken, mit ihren FreundInnen ausgehen. Ihrer Familie aber missfiel ihre westliche Lebensweise.

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